Archive for the ‘Ein Bild und seine Story’ Category

Sascha Lobo auf der Buchmesse in Frankfurt 2013. (c) H. Kleisny

Sascha Lobo, Torsten Casimir und Rachel Fershleiser auf der Deutschen Buchmesse in Frankfurt 2013, (c) H.Kleisny

Sobooks – Vorstellung
Das E-Book, wie wir es heute verstehen, ist nur das, was die Digitalisierung aus dem Buch gemacht hat. Sobooks ist eine Antwort auf die Frage, was das Internet und soziale Medien aus dem Buch machen. Im Mittelpunkt steht ausdrücklich der Verkauf – denn Sobooks möchte den Markt für digitale Inhalte mit Autoren, Agenten und Verlagen ausbauen.

Soweit Sascha Lobo.

Sascha Lobo und die Großen.

„Nein, mit individuellen Autoren wollen wir nicht zusammenarbeiten, nur mit großen Verlagen und Verlagshäusern“, so der Internet-Guru, dem Autoren-Start-ups nicht ins Konzept passen. dabei wärend die vielen rechtlichen Baustellen, mit denen Sobooks derzeit noch kämpft, mit Einzelautoren sicher leichter zu lösen als mit großen Verlagshäusern und den dahintergeschalteten Autorenverträgen.

Zugegeben, Lobo ist in der Realität sympatischer als in seinen zahlreichen, öffentlichen, meist großkotzigen Aussagen, Vorhersagen und Beurteilungen, deren Experten-Wissensbasis sich mir nicht erschließt.

Sobooks hat noch etliche Stolpersteine, nehme am Closed-Beta-Test teil. Mal sehen. Zurzeit einzige Bezahlungsmethode der Social Books über Paypal :-(, einziges Einloggen per Facebook. 🙁

Hintergrundinfo zu Sobooks gibt es hier.

wartenauflobo

Warten auf Lobo.
Vor der verschlossenen Türe.
Die Medienmeute ist pünktlich. Der Meister nicht, er hat sich auf der Buchmesse verlaufen…
(c) H. Kleisny

 

 

 

Sascha Lobo stellt Sobooks vor. (c) H. Kleisny

Und finally: Sascha Lobo erzählt eineinhalb Stunden über Sobooks. (c) H. Kleisny

 

 

 

 

 

 

 

 

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Werbeagenturen sollte man ab und zu auf die Finger schauen. Genauer. Zumindest wenn man sein Produkt dem potentiellen Kunden korrekt präsentieren möchte.

Bildausschnitt (ohne die roten Markierungen) ist Teil einer ganzseitigen Werbung, die unter anderem im Spiegel seit einigen Wochen läuft.

Lufthansa Werbung für die Business Class mit doppeltem Pfeffer…

Lufthansa Werbung für die Business Class mit doppeltem Pfeffer…

Lange Zeit gab es in der Lufthansa Business Class keine kleinen schnuckeligen Pfeffer- und Salz-Streuer mehr am individuellen Tablett des Gastes. Trotz rigoroser Sparmassnahmen kommen sie nun offensichtlich zurück. Schön für den Gast.

Dann aber geht sicher kein Flugbegleiter mehr durch die Kabine mit einem extra Pfefferstreuer. Oder doch? Das wäre doch wieder ein neues Einsparungspotential, mit dem sich einer brüsten könnte.

Es wurden schon leichtere und wichtigere Dinge als ein Pfefferstreuer aus dem Flieger entfernt, um Gewicht zu sparen.

Aber zweimal Pfeffer ist für die Sicherheit sicher unabdinglich notwendig. Oder?

Schildbürgerstreich…

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 Im Spiegel war ein Bildausschnitt gezeigt, Original von Thomas Imo

Was mir bei dem Bild nicht klar ist: Wer will da wen in die Pfanne hauen? Der Fotograf den Minister? Das Magazin (Der Spiegel) den Minister oder den Fotografen? Oder hat keiner mit ein wenig Grips auf das Bild gesehen?

Das Bild zeigt wenige Sekunden, bevor sich Minister Niebel die Hand abhackt. Oder soll es beweisen, dass er noch nie in seinem Leben eine Machete ernsthaft eingesetzt hat?

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Billige Perücke für nobles Produkt?Bildausschnitt, Werbung von Wempe

Eine Perücke ist eine Perücke. Wenn sie auch noch künstlich und billig aussieht, das sogar auf einem Bild in Briefmarkengröße, dann wird die Werbung für noblen Schmuck unglaubwürdig.

Die Printwerbung ist zurzeit in gängigen Magazine wie Der Spiegel geschaltet.

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Ebooks erstellen Buch

ISBN 978-3-645-60206-8


Endlich. Der Verlag hat es doch noch geschafft, das Buch (fast) rechtzeitig zur Buchmesse fertigzuhaben.

Es wird mein definitiv letztes Buch mit einem Verlag sein. Der Aufwand rentiert sich nicht. Aber ich wollte es noch einmal wissen.

Mehr Zum Inhalt auf der Website.

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Ein realer Tag in Athen.
Das Manager Magazin und der Spiegel sind sich uneinig. MM hält daran fest, dass Griechenland und Euro gemeinsam bleiben. Der Spiegel hat nach jahrelangem ähnlichem Tenor nun doch umgeschwenkt und sieht die Welt realistischer – so, wie die Weisen und Eingeweihten es schon lange prophezeiten: Alle Euro-Transfer-Milliarden nach Griechenland laufen in ein Fass ohne Boden.

Viele Deutsche lieben es, nach Griechenland auf Urlaub zu fahren. Laissez-faire und endlich das Leben geniessen. Der Film Alexis Sorbas (Mikis Theodorakis) lieferte das Lebensgefühl, von dem eine ganze Generation Deutscher träumte. Träumte, aber nicht danach arbeitete.
Man kann die griechische (Urlaubs-)Mentalität nicht eindeutschen. Das funktioniert nicht. Das bleiben zwei Welten und dann ist es gut so. Für beide Seiten.

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Holocaust Mahnmal in Berlin

Soweit ich mich erinnern kann, ist es nicht erlaubt, die Stelen des Denkmals zu betreten. Macht auch Sinn, wenn man das Denkmal ernst nimmt.
Warum dann dieses Bild (hier ein Ausschnitt), das im Original auf mehr als ein Drittel Seite im Spiegel 30/2010 abgebildet ist? Im Text ist kein Bezug zum Über-die-Stelen-laufenden-Mann ersichtlich… In der Bildunterschrift auch nicht, aber dieser Anspruch wäre für den Spiegel auch zu hoch gegriffen.

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