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Neu auf dem Markt und vielbeworben sind Zahncremes mit “Repaireigenschaften”. Darunter verstehen Hersteller, dass laut Eigenwerbung “zahnhärtende Zahncremes den Zahnschmelz wieder zurückbringen”. Das soll durch nanokleine Kügelchen in der Zahnpasta erfolgen, die “die Zahnoberfläche reparieren”.

Ungeachtet dessen, ob es funktioniert, sollte da noch ergänzt werden: “Und wir verteilen die reparierende Zahncreme kostenfrei an all die Anwender, die seit Jahren unsere (Extra) Zahnweiss Zahnpasten gekauft haben und damit ihre Zähne beharrlich über die Zeit abgeschabt und ruiniert haben. Für genau diese Kundschaft haben wir die neue Generation der Zahnpasten entwickelt.”

Unternehmerisch durchaus intelligent: So züchtet man sich die Kaufklientel passend nach Bedarf. Der Kunde bleibt auf der Strecke.

“Wenn es soweit ist, dass ein Verleger sich keine Redaktionen mehr leisten kann, soll er es lassen”, sagte Stern-Journalist und ehemaliger Chefredakteur der “Woche”, Hans-Ulrich Jörges, im Spiegel. Wie wahr.

Das wird so mancher selbst ernannte, frisch gebackene “Chefredakteur” auch noch lernen. Dass Leser durchaus zwischen einem Blatt unterscheiden können, das von netten Vertriebsmädels ohne Hauch von journalistischem Handwerkszeug, gemeinsam mit einem Heer schlecht bezahlter Freiwilliger erzeugt wird, denen man Griffel, pardon Tastatur, und Digitalkamera in die Hand drückt – im Gegensatz zu einem professionell gemachten Magazin, das seine Euros wert ist.

Und für die Objektivität ein Zitat des erfolgreichen Geschäftsmannes und Apple-Chefs Steve Jobs aus dem “Focus”: “Ich will nicht, dass wir zu einer Nation von Bloggern verkommen. Wir brauchen heute Redaktionen mehr denn je.”

Erfolg kommt eben nicht von ungefähr. Cool

NEW YORK (AdAge.com) — AOL is planning to hire hundreds of journalists, editors and videographers in the coming year as it builds out its content-first business model. (Published: June 08, 2010)

Bei modernen Flugzeugen sollte es egal sein, ob ein Pilot oder eine Pilotin am Steuer sitzt. Weder muss ein Propeller mit Kraft angeworfen noch das Höhenruder mit Muskelgewalt bewegt werden.

Das sehen die Auftraggeber einer Studie über Privatpiloten offensichtlich anders:

Wie schon erwähnt, suchen wir Motor- und/ oder Segelflieger. Männer, die nur in der Freizeit und nicht von Berufs wegen fliegen, ab 35 Jahre.
Sie sollten den “Aerokurier” und das “Fliegermagazin” lesen oder kennen und nicht in der Marktforschung, Marketing, Presse, Funk oder Fernsehen beschäftigt sein.
Wir laden zu einer Gruppendiskussion in …. am…
Die Aufwandsentschädigung beträgt 150.-Euro.