Marketing statt Redaktion?

„Wenn es soweit ist, dass ein Verleger sich keine Redaktionen mehr leisten kann, soll er es lassen“, sagte Stern-Journalist und ehemaliger Chefredakteur der „Woche“, Hans-Ulrich Jörges, im Spiegel. Wie wahr.

Das wird so mancher selbst ernannte, frisch gebackene „Chefredakteur“ auch noch lernen. Dass Leser durchaus zwischen einem Blatt unterscheiden können, das von netten Vertriebsmädels ohne Hauch von journalistischem Handwerkszeug, gemeinsam mit einem Heer schlecht bezahlter Freiwilliger erzeugt wird, denen man Griffel, pardon Tastatur, und Digitalkamera in die Hand drückt – im Gegensatz zu einem professionell gemachten Magazin, das seine Euros wert ist.

Und für die Objektivität ein Zitat des erfolgreichen Geschäftsmannes und Apple-Chefs Steve Jobs aus dem „Focus“: „Ich will nicht, dass wir zu einer Nation von Bloggern verkommen. Wir brauchen heute Redaktionen mehr denn je.“

Erfolg kommt eben nicht von ungefähr. Cool

NEW YORK (AdAge.com) — AOL is planning to hire hundreds of journalists, editors and videographers in the coming year as it builds out its content-first business model. (Published: June 08, 2010)

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