Anuga 2011

Genuss pur…warum man(n) auf die Anuga geht:
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Anuga ist die alle zwei Jahre in Köln abgehaltene Ausstellung der Nahrungs- und Genussmittelproduzenten…

 

Weitere Bonmots von der Anuga 2011

anuga icon Wenn der Teller wichtiger wird als das Essen darauf, präsentiert man jedes Shrimpchen auf einem eigenen Tellerchen:
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anuga icon Was ist innovativ, trendgerecht, umsatzstark? Zumindest nach der Meinung des Herstellers?
Gestrecktes Hack. Hackfleisch, das um 20 Prozent weniger (hochwertiges) Fleisch, dafür aber nicht näher deklariertes pflanzliches Eiweiss enthält. In Fleischmangelzeiten (Krieg) bezeichnet man derartiges in Österreich als „Falscher Hase“. Gutes Marketing ist, wenn man Mängel als Qualität anpreist.
Ein Mischprodukt also statt purem Fleisch. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, nur die Art des Anpreisens befremdet. Mich als Käufer zumindest.
hackplus war Gewinner des Innovationspreises der Anuga taste11.

anuga icon Laut einer Presseaussendung führte einen Monat nach Ungarn auch Dänemark eine Steuer auf ungesunde Lebensmittel ein. Um umgerechnet je 2,15 Euro je Kilogramm ungesättigter Fette werden die Dickmacher dort teurer.

anuga icon Schon das Wort ist ein Monstrum: Lebensmittelkennzeichnungsverordnung. Besonders Konditoren und Schokoladenhersteller wehrten sich gegen die EU-weite Einführung obiger Verordnung. Sie fürchteten Umsatzeinbußen, wenn der Käufer verständlich und leicht lesbar nachsehen könnte, wie viel Zucker, Fett und Kalorien jedes Produkt enthält. Aber ernsthaft: wer Schokolade genießt, liest doch keine Kalorienangaben. Das macht man bei bewusster Ernährung…
Für den Aufdruck der Nährwertangaben haben die Hersteller nun fünf Jahre Zeit.

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Biozertifiziert nach EG-Öko-Verordnung und ausgezeichnet mit dem EU Bio-Siegel

Auch wenn man als Verbraucher keine Ahnung hat, was das in der Praxis bedeutet, hört sich das doch ultra-gesund an. Auch noch, wenn man weiß, dass das Produkt Rührei im Karton ist und in dieser Form (laut Hersteller) bis zu sieben Wochen haltbar ist?

Einmalig praktisch: …im 1ooog-Tetra Brik mit Drehverschluss

Wohl bekomm’s.

anuga icon Getränketrends
Der Bierabsatz nimmt großflächig ab, Alkohol ist von der zunehmend älter werdenden Käuferschichte weniger gefragt. Da muss doch wieder etwas Neues her: Energiedrinks in allen Variationen. Was mit der zuckrigen, koffeinhaltigen Aufputschlimonade Red Bull begann, findet mehr und mehr Nachahmer. Von nicht sonderlich gesundheitsfördernen Dosenlimos ählicher Zusammensetzung bis hin zu Fruchtsaftmischungen, bei denen der Energie-Kick nur mehr durch den Zuckerzusatz („ist nur Fruchtzucker“) geschehen soll.
Irgendwo dazischen auch sinnvolle, neue, vielfach exotische Getränkemixturen aus möglichst naturbelassenen Früchten und mit statt Zucker zugesetzten Vitaminen. Fruchtsaft 3.0 – bitte mehr davon.

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1 Antwort zu Anuga 2011

  1. Daniel Günther sagt:

    Guten. Für meinen Geschmack behandelst du dieses Thema ein wenig zu oberflächlich. Ich denke, dass es gerade hier wichtig ist dem unbedarften Leser mehr Informationen an die Hand zu geben.

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