Der Spiegel: Eigenlob stinkt

Zitat aus Der Spiegel 51, 2012 (Bericht über einen EU-Gipfel)

Eigenlob liegt häufig neben der Wahrheit, doch in diesem Fall ist der Abstand besonders groß.

Nehmen wir die Herren doch mal beim (eigenen) Wort, oder besser Zitat. Oder wie soll man die ganzseitige Anzeige im gleichen Magazin sehen, die sich im Januar 2013 an Spiegel-Leser wendet?

Jetzt sind Sie gefragt! Journalismus muss ausgezeichnet sein. Schicken Sie uns Ihre Vorschläge für den Henri Nannen Preis 2013.

Dass Journalistenauszeichnungen dieser Größenordnung stets nur an affilierte Redakteure einiger weniger ausgesuchter (Hamburger) Großpublikationen gehen, ist Tatsache. Muss man da auch noch so plump dafür Eigenwerbung betreiben?

Welcher normale freie Journalist kann sich eine ganzseitige Anzeige im Spiegel für seine Arbeit in einer anderen Publikation leisten?

Eigenlob stinkt. Das weiß sogar der Spiegel. Es kümmert nur keinen.

 

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