Brexit

Boris Johnson hat es geschafft, die Briten sind aus der EU. So schade das für uns Resteuropäer ist, für die Briten hat er erreicht, was er zusagte. Letztendlich.

Naiv ist es von der EU-Seite, nun zu erwarten, dass sich GB weiterhin an die (Spiel-)Regeln der EU hält. Die genau waren ja der Grund, warum manche/einige/ wie viele auch immer (die Zahl ist im kontinuierlichen Fluss) aus der EU raus wollten.

Boris Johnson erklärte in London, sein Land habe nicht die Absicht, für ein Freihandelsabkommen die Regeln der EU zu akzeptieren. 

Deutsche Welle, 3.2.2020

Da können die Chefunterhändler der EU noch so viele Abkommen „anbieten“. Den Takt geben jetzt die Briten.

Vielleicht wird es für die Briten einige Restriktionen in der Übergangszeit der nächsten Monate, vielleicht sogar Jahre, geben. Im Endeffekt aber hat die EU und damit Deutschland als größter Beitragszahler das Nachsehen. Die nordischen Länder haben das bereits erkannt, nur die Deutschen unken und hoffen weiter, dass die Briten das Nachsehen haben und der Kontinent ohne die Insulaner heller glänzt.

Bin gespannt, wie lange es diesmal dauert, bis sich meine Prognosen wieder gegen alle herkömmlichen, stark verbreiteten Journalisten-Weisheiten bewahrheiten.

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